Wie funktioniert ein Rufspiel?
Zwei gegen zwei – mit geheimem Partner
Du sagst an: „Ich spiele mit der Gras-Sau“ (oder Eichel-Sau, Schellen-Sau). Wer die Gras-Sau hat, ist ab jetzt dein Partner – verrät das aber nicht.
- Die gerufene Sau darfst du nicht selbst haben.
- Du musst mindestens eine Karte dieser Farbe haben.
- Die Herz-Sau kann man nicht rufen – sie ist Trumpf.
Beispiel
Du hast Gras-Zehn und Gras-Sieben, aber keine Gras-Sau. Dann darfst du die Gras-Sau rufen.
Wird die Farbe der gerufenen Sau ausgespielt, muss der Partner die Sau sofort zugeben. Man sagt: die Sau wird „gesucht“.
Der Partner darf die gerufene Sau nicht einfach so abwerfen. Wird sie nie gesucht, kommt sie erst im letzten Stich.
Zum Gewinnen brauchen du und dein Partner zusammen mindestens 61 Augen.
- OOber1
- OOber2
- OOber3
- OOber4
- UUnter5
- UUnter6
- UUnter7
- UUnter8
- ASau9
- 10Herz10
- KKönig11
- 9Herz12
- 8Herz13
- 7Herz14
Zur Erinnerung: die 14 Trümpfe im Rufspiel
Eichel-Ober › Gras-Ober › Herz-Ober › Schellen-Ober › Eichel-Unter › Gras-Unter › Herz-Unter › Schellen-Unter › Herz-Sau › Herz-Zehn › Herz-König › Herz-Neun › Herz-Acht › Herz-Sieben
Nächstes Kapitel
SoloAllein gegen drei – mit eigener Trumpffarbe